Weihnachten ist ein christliches Fest; doch die Verheißung „Friede auf Erden“ gilt allen Menschen gleich welcher Religion. Es sind die kleinen Schritte der Akzeptanz, der Toleranz, der Vergebung und der Nächstenliebe, die auf den Weg des Friedens führen. „Friede auf Erden …“ ist aber auch die zentrale Botschaft des Weihnachtsfestes. Wobei das Kind in der Krippe unter christlichem Blickwinkel das Mysterium der Menschwerdung verkörpert. Nach christlicher Auffassung nahm Jesus das Menschsein mit all seinen Grenzen und Gebrechlichkeit als einen Akt seiner Menschenliebe an. Erst durch sein Menschsein konnte er zeigen, dass nur die Liebe - die Nächstenliebe, aber auch die Feindesliebe - das heißt die Überwindung der menschlichen Grenzen, das bedingungslose Vergeben und Verzeihen, zum Frieden führen kann. Dieser Friedensverheißung folgend werden wir uns im Rahmen unserer Ausstellung sowohl mit der Verehrung des göttlichen Kindes, als auch mit dem Menschen an sich befassen.