Das Waldmuseum Zwiesel mit neuer Ausstellung

Die Besucher erwartet neben der Dauerausstellung auch eine attraktive neu konzipierte Sonderausstellung, mit dem Titel „Zwischen Kunst und Rebellion – Akademische Malerinnen aus Zwiesel im Laufe der Jahrhunderte“. Zwischen den Gemälden und Entwürfen der Künstlerinnen Käthe Hoch und Betty Heldrich sowie der Malerin Irene Fastner und der Bildhauerin Veronika Schagemann liegen über 100 Jahre und Welten in den Möglichkeiten und der Entfaltung künstlerisch wirkender Frauen. So gilt Käthe Hoch als Revolutionärin, die sich mutig gegen den aufkommenden Nationalsozialismus stellte.

Die Stadt Zwiesel setzt mit dieser Ausstellung ein Zeichen wider das Vergessen der beiden Künstlerinnen um 1900 und zeigt die künstlerischen Entwicklungsmöglichkeiten seit den 1970er Jahren auf.

Das Waldmuseum öffnet seine Türen einschließlich Dienstag, den 19. Mai von 10- 16 Uhr, die Öffnungszeiten sind Mittwoch-Montag von 10- 16 Uhr, Dienstag ist Ruhetag.

Bitte beachten Sie die Hygienemaßnahmen vor Ort, der Zutritt ist nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich. Gruppen müssen sich im Vorfeld telefonisch unter der Nummer: 09922 5037 06  oder per E-Mail: waldmuseum@zwiesel.de  im Waldmuseum anmelden.

Grüß Gott im Waldmuseum Zwiesel

Das neue Waldmuseum ist in der Ehemaligen Mädchenschule (Kirchplatz 3, 94227 Zwiesel) untergebracht. Auf 1200 Quadratmetern werden die Themen "Wald, Heimat und Glas" mit einem neuen modernen Ausstellungskonzept dargestellt.

Zwischen Kunst und Rebellion

Zwieseler Glastage

16. Juli bis zum 3. Oktober 2020

Das Waldmuseum Zwiesel veranstaltet im Jahr 2020 eine Internationale Glaskunstausstellung mit dem Thema:

IN 80 TAGEN UM DIE WELT

Außergewöhnlich und besonders, international und vernetzend. Unter diesen Attributen soll die für den Zeitraum vom 16. Juli bis zum 3. Oktober 2020 vorgesehene Sonderausstellung und Internationale Glaskunstausstellung „In 80 Tagen um die Welt“, welche im Rahmen der Zwieseler Glastage stattfindet, stehen.

5 Kontinente – 195 Staaten – 6500 Sprachen – eine Erde. Glaskünstler aus aller Herren Länder sind dazu eingeladen an dieser Ausstellung teilzunehmen und einen kleinen Teil ihrer Welt für 80 Tage ins Waldmuseum zu bringen. 

Jedes Land hat seine Historie und jeder Glasschaffende seine individuellen Geschichten. Diese persönliche Auseinandersetzung historischen Begebenheiten, Traditionen und eigenen Erfahrungen, zu Hause und in der Welt, sollen das zentrale Thema dieser Ausstellung sein. Von jedem Teilnehmer individuell künstlerisch ausgedrückt und gestaltet. Grenzen werden den jeweiligen Kunstschaffenden dabei nicht gesetzt. Geschichte und Ästhetik werden so zu einer Einheit verschmolzen und das heutige Selbstverständnis fließt mit ein und verleiht dem Kunstwerk Persönlichkeit.

In all diesen Ländern ist auch die Tradition des Glases historisch gesehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten verankert. Die ägyptische ist hierbei eine der ältesten, dort wurde bereits vor über 2500 Jahren Glas hergestellt. Spannend, was heutige Glaskünstler aus Ägypten schaffen und wie sie sich in ihrer Tradition wiederfinden.

Jules Vernes Reise um die Welt ist heute, durch unseren Fortschritt und Mobilität, noch schneller zu bewerkstelligen. Die globale Vernetzung lässt Grenzen überwinden, es sind Reisen möglich ohne fortgehen zu müssen. 

Waldmuseum gewinnt Glasstraßenpreis 2018

Waldmuseum - Eröffnung

Winterurlaub

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