Archiv

Drob’n im Arberwoid mit Fotografien vom Woid-Woife – Wolfgang Schreil

und

HOLZSKULPTUREN von Bewohnern der Einrichtung Dr. Loew Soziale Dienstleistungen, Haus Rabenstein in Zwiesel

19. November 2015 – 3. Januar 2016

Drob’n im Arberwoid

Wolfgang Schreil aus Bodenmais kennt die Wälder seiner Heimat wie kein anderer. Vor allem der Arberwoid hat es ihm angetan mit seinen vielen „kleinen Wundern“. Magische Momente hat der Woid-Woife fotografisch festgehalten. Beeindruckende Aufnahmen unserer Tier- und Pflanzenwelt und ungewöhnliche Perspektiven der uns umgebenden Heimat erwarten den Besucher. „Was man lieben lernt, lernt man auch zu schützen“, sagt er, und will uns über die sensible Bergwelt rund um den Arber informieren.
Respekt, Ehrfurcht und Demut vor der uns umgebenden Welt möchte uns der Woid-Woife vermitteln, der sich für den Schutz und den Erhalt der Natur einsetzt. Seine Lebensphilosophie lautet: „Nicht Macht und Geld, sondern der Friede einer Waldlichtung zählt.“ Dafür setzt er sich mit aller Kraft ein. Natur muss erhalten und darf nicht zerstört werden.

Holzskulpturen


Menschen mit Behinderung werden im Haus Rabenstein in Zwiesel, Dr. Loew Soziale Dienstleistungen, individuell gefördert. Dazu gehört auch der Bereich der künslterischen Holzbearbeitung, der in der Region um Zwiesel eine lange Tradition hat. Es sind Holzskulpturen entstanden, die der Form des Materials, dem Holzstamm, folgen und dann Tiergestalten oder Figuren aus ihm entstehen lassen. Darunter sind das Krokodil Bernhard, der Fisch Jimmy, ein König, ein Clown oder ein Hase. Farbenfroh präsentieren sich die Skulpturen dem Besucher. Vier Künstler zeigen insgesamt dreizehn ihrer Werke: Maya Uhlig, Franziska Rischbeck, Josef Pangerl und Ricky Läufer.
Die Teilhabe am öffentlichen Leben stellt eine wichtige Komponente der Wiedereingliederung dar, die die Stadt Zwiesel durch die Möglichkeit einer Sonderausstellung gerne unterstützt.


Ausstellungsvorschau SängerWald

Vom 1. März bis zum 15. Juni 2015 steht das Waldmuseum Zwiesel im Zeichen der Musik. Die Ausstellung „SängerWald - Von den Waldlern und ihren Liedern“ ist zu Gast im Museum. Ausgehend von dem Komponisten Ferdinand Neumaier (1890-1969), der weithin bekannte Werke wie die „Waldler-Messe“ oder Heimatlieder wie „Mia san vom Woid dahoam“ schuf, dreht sich die Ausstellung um die Kulturgeschichte des Singens im 20. Jahrhundert.

Die Sonderschau zeigt die wichtigsten Facetten des waldlerischen Liedgutes auf – anhand von Personen, Einrichtungen und Ortschaften des Bayerischen Waldes. Dabei wird auf die Regionen Niederbayern, Oberpfalz sowie die Nachbarländer Tschechien und Österreich eingegangen.

Historische Aufnahmen, vor allem aus dem Bayerischen Rundfunk und schwer zugänglicher Privatsammlungen sowie umfangreiche Neuproduktionen von Audio- und Videomedien kommen hierbei zum Einsatz.

Die Ausstellungseröffnung findet am 28. Februar um 19.00 Uhr statt. Führungen durch die Ausstellung sind nach Voranmeldung möglich.

Waldmuseum Zwiesel
Kirchplatz 3
94227 Zwiesel

Tel. 09922 503706
www.waldmuseum.zwiesel.de


Archiv

Zwieseler Glastage – Glaspräsentation der Extraklasse

Die Zwieseler Glastage mit Sonderschau "Glasschmuck-Fantasien" finden vom 09. August bis 05. Oktober 2014 statt.

 

Mehr Informationen unter www.glastage.zwiesel.de


Wanderausstellung „Auf Schmugglerpfaden“ von 27. Juni 2014 bis 31.Juli 2014 im neuen Kulturzentrum Zwiesel

Mit spannendem Rahmenprogramm und Band 2 des Schmugglerbuches


Am 27. Juni 2014 wird im neuen Kulturzentrum von Zwiesel, im ehemaligen Klostergebäude der Englischen Fräulein/Ehemalige Mädchenschule, nicht nur das neue Waldmuseum eröffnet, son-dern auch die Drei-Länder-Wanderausstellung „Auf Schmugglerpfaden, zwischen Bayern, Böhmen und Österreich. Begleitet wird die Wanderausstellung vom brandneuen Band 2 des Schmugglerbuches „Auf  Schmugglerpfaden, zwischen Bayern Böhmen und Österreich“, geschrieben von den Autoren Marita Haller, Zwiesel und Jan Jirák, Klattau (CZ). Der Herausgeber ist wie bei dem Bestseller Band 1 „Schmuggler und Schwirzer an der böhmischen Grenz‘“ der gemeinnützige Verein „Über d’ Grenz e.V.“ in Zwiesel, mit dem Vorsitzenden Ivan Falta.

Nach der 4-wöchigen Ausstellung in Zwiesel wandert die Schau weiter in das Böhmerwaldmuseum in Zelezna  Ruda (CZ). Ab 2015 wird die Schmugglerausstellung in Kollerschlag und auch im Schloss in Freistadt in Österreich zu sehen sein und wandert dann weiter nach Pilsen, in die neue Kulturhauptstadt Europas.

Die Schwerpunkte der Wanderausstellung werden jeweils geändert und dem jeweiligen Ort der Ausstellung angepasst. Zu jeder Ausstellung lässt sich die Kuratorin Zuzana Jonova aus Hartmanice (CZ) zudem Überraschungen für Kinder einfallen. Es lohnt sich, auch die Schmuggler-Ausstellungen in den anderen Orten und Ländern anzusehen.

Zuzana Jonova und Ivan Falta vom Verein über d’Grenz' waren in den letzten Wochen viel unterwegs, zum Beispiel im Böhmerwald und auch im stillgelegten Zollmuseum in Wegscheid, um attraktive historische Objekte für die Ausstellung zu sammeln.

Zum Gesamtpaket gehören weitere begleitende Programmpunkte, wie zum Beispiel ein „schräges“  Schmuggler-Theaterstück, das von Veronika Schagemann aus Zwiesel speziell für dieses Projekt ge-schrieben und von der Gistl-Theatergruppe Frauenau einstudiert wurde, bayerisch-böhmische Musik von den Vereins eigenen Musikern Über d‘Grenz, das Auftreten eines „echten Schmugglers“ (Gerhard Pscheidt), Lesungen auch an Schulen, ein Malwettbewerb der Grundschul-Kinder aus Zwiesel und Hartmanice und das singen von alten Schmuggler Liedern von „Die Lenzerischen“.

Das Schmuggler-Projekt wird dankenswerter Weise von dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond und EUREGIO Interreg IV mitfinanziert. Auch der Pilsener Kreis, Referat für Kultur, Denkmalschutz und Tourismus unterstützt uns dabei tatkräftig.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage www.kulturverein.czechpoint.eu/schmuggler.

Zwiesel interaktiv